Monthly Archives: February 2012

Yahoo droht Facebook – Verbraucherministerin will mögliches Monopol überprüfen

Suchmaschinenanbieter warnt soziales Netzwerk vor Patentklagen

Das kalifornische Internetunternehmen Yahoo warnt kurz vor Facebooks geplantem Börsengang das größte soziale Netzwerk vor Patentklagen – Facebook benutze bis zu 20 Patente, die dem 1995 gegründeten Unternehmen gehören würden. Yahoo verlangt von dem Social Network den Abschluss von Lizenzvereinbarungen für die Patente – unter anderem aus den Bereichen Personalisierung und Onlinewerbung –, andernfalls sehe man sich zu rechtlichen Schritten gezwungen. Die Financial Times sowie die New York Times zitierten den Sprecher von Yahoo; dieser verwies in einer E-Mail darauf, dass aufgrund der Verantwortung gegenüber den Anteilseigern, den Interessensvertretern sowie den Angestellten auf ein Lizenzabkommen bestanden werden müsse. Bereits bei Googles Börsengang im Jahr 2004 kam es zu ähnlichen Androhungen vonseiten Yahoos – damals erhielt das Internetunternehmen Aktien des größten Suchmaschinenanbieters. Es wird spekuliert, Yahoo könnte den jetzigen Zeitpunkt für den Vorstoß bewusst ausgewählt haben, um Facebook angesichts dessen Börsengangs unter Druck zu setzen und dadurch schnell zum gewünschten Ergebnis bei den Lizenzvereinbarungen zu kommen.

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Social Media in der europäischen Politik: “Doppelter blinder Fleck”

Social Media – ein immer wichtiger werdendes Gebiet, das schon lange nicht mehr nur von Privatpersonen genutzt wird, sondern das auch von Unternehmen entdeckt wurde und zum Vermarkten ihrer Produkte und der Kommunikation mit potenziellen Kunden eingesetzt wird; Letztere engagierten in manchen Fällen gar einen eigenen Social-Media-Manager. Im Bereich der Öffentlichkeit – um genauer zu sagen bei der öffentlichen Sicherheit und Ordnung – sind die Möglichkeiten der sozialen Netzwerke ebenfalls angekommen: Die Polizei in Hannover fahndet beispielsweise mithilfe des größten “social networks” Facebook. Doch auf der allerhöchsten Ebene, bei den Regierungen, gibt es diesbezüglich noch Handlungsbedarf. Am vergangenen Wochenende trafen sich mehr als 80 Wissenschaftler aus über 20 Staaten Europas in Berlin auf Einladung der “Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation” (kurz MHMK) sowie der “European Public Relations Education and Research Association” (EUPRERA) zu einer internationalen Fachtagung.

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Facebooks Börsengang – Spitzensteuersatz für Gründer

Des Öfteren wurde Mark Zuckerberg, der Gründer des größten sozialen Netzwerks, danach gefragt, wann er mit Facebook an die Börse gehe – er ließ sich jedoch Zeit damit. Manche vermuteten, er wollte diesen Schritt lieber vermeiden, da er dabei die Geschäftsergebnisse veröffentlichen muss. Doch dazu ist er nun ohnehin verpflichtet, da das amerikanische Wertpapierrecht Unternehmen, deren Zahl der Aktionäre die Grenze von 500 überschreitet, zum Preisgeben ihrer Ergebnisse verpflichtet. Mittlerweile sind die ersten Schritte des Börsengangs eingeleitet: Der Börsenprospekt wurde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde SEC eingereicht. Das 197 Seiten umfassende Dokument wird nun überprüft, ehe Facebook wirklich an die Börse gehen kann. Dafür ist noch kein genauer Termin bekannt, erwartet wird dieser jedoch in den nächsten drei bis vier Monaten.

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Hannoveraner Polizei wird wieder über Facebook fahnden

Die Polizei in Hannover testete in einem Pilotprojekt, inwiefern das soziale Netzwerk Facebook in die Fahndung nach Straftätern mit einbezogen werden kann. Das Ergebnis fiel positiv aus, dennoch wurde die Facebook-Fahndung zunächst unterbrochen, denn Datenschützer äußerten ihre Bedenken. Nach dieser kurzen Unterbrechung will die Hannoveraner Polizeibehörde ihre Ermittlungen auf dem zusätzlichen virtuellen Weg mithilfe der Facebook-User fortzusetzen. Das größte Problem war der Zugriff auf die ins Netz gestellten Daten – dieser ging nämlich verloren. Bei Fahndungsaufrufen, welche auf der Facebook-Seite veröffentlicht wurden, gab die Polizei bereitwillig Auskunft über sämtliche Details zum Fall. Die Server des größten sozialen Netzwerks und damit auch die gespeicherten Daten befinden sich jedoch in den USA. Es war somit keine Kontrolle mehr darüber möglich, was mit den Informationen geschieht.

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