Des Öfteren wurde Mark Zuckerberg, der Gründer des größten sozialen Netzwerks, danach gefragt, wann er mit Facebook an die Börse gehe – er ließ sich jedoch Zeit damit. Manche vermuteten, er wollte diesen Schritt lieber vermeiden, da er dabei die Geschäftsergebnisse veröffentlichen muss. Doch dazu ist er nun ohnehin verpflichtet, da das amerikanische Wertpapierrecht Unternehmen, deren Zahl der Aktionäre die Grenze von 500 überschreitet, zum Preisgeben ihrer Ergebnisse verpflichtet. Mittlerweile sind die ersten Schritte des Börsengangs eingeleitet: Der Börsenprospekt wurde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde SEC eingereicht. Das 197 Seiten umfassende Dokument wird nun überprüft, ehe Facebook wirklich an die Börse gehen kann. Dafür ist noch kein genauer Termin bekannt, erwartet wird dieser jedoch in den nächsten drei bis vier Monaten.
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Facebooks Börsengang – Spitzensteuersatz für Gründer
Hannoveraner Polizei wird wieder über Facebook fahnden
Die Polizei in Hannover testete in einem Pilotprojekt, inwiefern das soziale Netzwerk Facebook in die Fahndung nach Straftätern mit einbezogen werden kann. Das Ergebnis fiel positiv aus, dennoch wurde die Facebook-Fahndung zunächst unterbrochen, denn Datenschützer äußerten ihre Bedenken. Nach dieser kurzen Unterbrechung will die Hannoveraner Polizeibehörde ihre Ermittlungen auf dem zusätzlichen virtuellen Weg mithilfe der Facebook-User fortzusetzen. Das größte Problem war der Zugriff auf die ins Netz gestellten Daten – dieser ging nämlich verloren. Bei Fahndungsaufrufen, welche auf der Facebook-Seite veröffentlicht wurden, gab die Polizei bereitwillig Auskunft über sämtliche Details zum Fall. Die Server des größten sozialen Netzwerks und damit auch die gespeicherten Daten befinden sich jedoch in den USA. Es war somit keine Kontrolle mehr darüber möglich, was mit den Informationen geschieht.
Facebook macht die neue Chronik zur Pflicht
Seit Dezember des letzten Jahres steht den Benutzern von Facebook mit der sogenannten “Timeline” eine alternative Gestaltungsmöglichkeit ihres Profils zur Auswahl; mit der Timeline wird der Aufbau der Seite grundlegend neustrukturiert und in Form eines virtuellen Lebenslaufes, der “Chronik”, angezeigt. Bisher überließ Facebook seinen Nutzern die Auswahl zwischen traditionellem und neuem Profil, auf die neue Funktion konnte freiwillig umgestellt werden. Unschlüssigen Nutzern nimmt das soziale Netzwerk diese Entscheidung nun ab: Schon bald wird die Timeline zur Pflicht; in den kommenden Wochen werden alle Profile automatisch zur Chronik umgewandelt – das gab Tina Kulow, die deutsche Sprecherin von Facebook bekannt. Die Umstellung werde mehrere Wochen in Anspruch nehmen, dabei werde man jedem Benutzer über sieben Tage Zeit geben, “sich hoffentlich mit der Chronik anzufreunden”. Innerhalb der sieben Tage hat der Benutzer die Möglichkeit, alte Statuseinträge oder Fotos zu verbergen, denn mit der Timeline-Funktion lassen sich unter anderem frühere Einträge gezielt nachschlagen.
Wettbewerbshüter überprüfen Ergebnisdarstellung bei Google
Das soziale Netzwerk Google+ – mit dem der Suchmaschinenanbieter einen Angriff auf die Dominanz von Facebook in diesem Bereich startete – ist offenbar ins Visier der US-amerikanischen Wettbewerbshüter geraten. Die Handelsbehörde “FTC” hat einem Medienbericht zufolge den Verdacht, der Konzern könnte bei angezeigten Suchergebnissen die eigenen Dienste bevorzugen. Wäre dies der Fall, würde Google gegen Wettbewerbsregeln verstoßen. Entsprechendes schrieb die Nachrichtenagentur (spezialisiert auf Finanzen) “Bloomberg” und berief sich dabei auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
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